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Problem beim auslösen des raleys

Ihr habt Fragen zu Tricks ?? Ihr habt den ultimativen Tip ??

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Beitragvon wakechrisi » 15. Mai 2015, 15:24

Hey

Ich habe momentan ein problem den raley auszulösen..
Mein starker fuß ist der linke und ich fahre die kurve immer mit dem rechten an, um mehr zug bei der kurve schon aufzubauen und einen größeren bogen auszufahren..
Wenn ich kurz vor der kurve bin switche ich und kante progressiv mit heelside..
Aber immer wenn ich denke, dass der zeitpunkt zum auslösen passt, und ich das linke bein nach hinten ziehe, mache ich nur einen normalen boardslide übers wasser und anstatt das mich der aufgebaute Druck in die luft schleudert, verschwindet dieser..

Kann es auch daran liegen, dass ich eingebaute finnen am board habe? Oder mache ich beim auslösen was falsch? Hatte dieses problem sonst schon mal jemand?


Mfg,
Chrisi!
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Beitragvon JustRic » 18. Mai 2015, 13:23

moin,

also das Thema wurde zwar schon in vielen Threads durchdiskutiert, aber ich wills mal versuchen.

Deine Erklärung ist etwas schwer verständlich wenn ich ehrlich bin, ich würde jetzt vermuten, dass du goofy fährst und ganz "normal" bei einer Anlage (Gegen dem Uhrzeigersinn) rechts raus fährst beim Raley.
Aus deiner Beschreibung würde ich jetzt mal vermuten, dass du nur Geschwindigkeit aufbaust, aber keinen richtigen Druck, sonst würde es dich beim falschen auslösen meiner Meinung nach extrem hinfetzen.
Wenn es dich beim "auslösen", so wie du es beschreibst, über das Wasser zieht, anstatt dich rauszuhebeln, ist dein Board ja eindeutig zu flach auf dem Wasser. Ergo würde ich sagen das du nicht richtig cuttest.

Kurze Stichpunkte dazu, die du alle mit einem Haken versehen solltest:

- Schultern hinten
- Arme gebeugt
- Hantel so gut wie es geht an der Hüfte
- Haken richtig schön tief ins Wasser (Zehen hochziehen)

da sollte dann genug Druck erzeugt werden und dann eigentlich das wichtigste:
beim Auslösen NICHT mit dem Oberkörper nach vorne mitgehen sondern hinten bleiben und den Hebel nutzen, sonst vernichtest du jeglich aufgebauten Druck.


Ansonsten die meiner Meinung nach beste erklärung mit bewegten Bildern findest du bei Youtube von Wakeboomer.

Grüße Ric
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Beitragvon Gecko84 » 19. Mai 2015, 17:10

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Beitragvon robbsen » 26. Mai 2015, 10:39

Ich will den Raley jetzt auch mal probieren. Aggressives ankanten habe ich jetzt bis zum umfallen geübt - das sitzt. Auch Sprünge über den Kicker, Butterbox und co. klappen sehr sicher.

Man sagt immer, Raley direkt vor oder hinter dem Motormast. Was ist besser für die ersten Versuche?

Danke!
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Beitragvon wakechrisi » 26. Mai 2015, 10:47

Für einen Kurvenraley vor dem Motormast, dann zieht dich der zug aus der Kurve raus.. Für einen normalen raley nach dem motormast. Bei uns am see heißt es dass es auf der kürzeren geraden leichter is da der zug größer ist..

Würde den raley aber trotzdem nicht direkt nach dem motormast machen sondern erst den cut zu fahren wenn der zug von der kurven wieder weg ist.. Es hilft auch mal nen kürzeren cut zu versuchen wie im video oben beschrieben.. Aber versuch es einfach mal ;)
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Beitragvon robbsen » 26. Mai 2015, 13:42

Ja. Also ich plane die Kurve normal zu durchfahren und dann kurz rauskanten und auslösen. Werde es mal nach dem Motormast versuchen und dann berichten - von dort ist auch der Rückweg zum Steg am geringsten - aber so weit will ich gar nicht denken! ;)
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Beitragvon Ascended » 28. Mai 2015, 20:42

komm halt aufs Cable an

Aber bei den meisten Cables find ichs vor dem Motormast am besten. Ich persönlich fahr meist mittig durch die letzte Kurve und fahr noch bisschen nach innen (also entgegen der Richtung in die ich meinen Raley mach) und versuch möglichst viel Speed abzubauen. Und dann wenn der Motormast näher kommt such ich mir ne schöne Linie mit möglichst glatten Wasser aus und kante dann halt immer stärker zu meinem Raley an. Versuch gedanklich mit immer mehr wink zum umlaufseil weg zu kanten, bis dus nichtmehr halten kannst.
Wobei mans für nen normalen kleinen Raley auch nicht übertreiben braucht.

Der rest wurde schon sehr schön erklärt.
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Beitragvon robbsen » 29. Mai 2015, 13:46

Ich war vorgestern kurz davor auszulösen. Dann haben mir ein paar Leute am Cable erzählt, was alles passieren kann und wie krass schwierig es wäre. Natürlich hab ich jetzt ne schöne Blockade.

Der Chef meinte, ich solls mal demnächst mit dem Wakeskate lernen und wenn die Flugphase sitzt aufs Wakeboard umstellen.
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Beitragvon Ascended » 29. Mai 2015, 14:59

Naja, also "krass schwierig " ist der von der Sache her nicht. Du solltest bloß zusehen, das du das board wieder unter die Füße bekommst (Hantel rechtzeitig wieder zur Hüfte ziehen)und nicht nach vorn verkantest. Sonst wirds in der Tat schmerzhaft.

Das mit dem Skate find ich Unsinn. Höchstens wenn du dich sonst nicht traust.
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Beitragvon wakechrisi » 6. Jun 2015, 10:37

Ich bin jetzt auf eine backroll umgestiegen, da die Stürze nicht schmerzhaft sind und man sehr schnell Fortschritte macht.. Außerdem fand ich das verkanten leichter mit der Kopfrotation..

Nach 2 Tagen intensivens Trainieren der Backroll sitzt sie jetzt schon ;)


Werde wohl jetzt auf eine Roll to Revert erweitern oder vielleicht doch nocheinmal einen Raley probieren!
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Beitragvon ToBlind » 8. Jun 2015, 22:13

Geil. Backroll sollte ich vielleicht auch mal probieren weil ich oftmals auch schon unbeabsichtigt in die Rotation dafür komme! ;)
Beim auslösen habe ich da auch irgendwie Probleme ... irgendwie bin ich da jetzt verwirrt: Im Video meint der Markus ja das Board mit den Fersen immer weiter nach außen drehen. Sehr viele Leute haben aber auch zu mir gesagt die Fersen einfach nach unten ins Wasser "rammen" . wie macht ihr das so?

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Beitragvon Johannes » 8. Jun 2015, 23:56

kann man mit einen wakeskate auf einer stehenden welle reiten z.B. eisbach?
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Beitragvon Johannes » 8. Jun 2015, 23:58

kann man mit einem wakeskate eine stehende welle reiten z.B.eisbach
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Beitragvon JustRic » 9. Jun 2015, 07:21

@ToBlind

so wie das der Markus in seinem Video bei Youtube erklärt ist das schon völlig richtig.Obwohl es hier wohl kein "das ist die Methode der Methoden" gibt. Jeder macht es etwas anders. Ich denke viele Wege führen zum Erfolg.

Alleine wenn ich mir den Physikalischen Ablauf überlege, ist die Methode von Markus eleganter und für den Körper entspannter, meine Meinung :)

von dem reinrammen des Fußen halte ich so gar nichts, da seh ich bei uns am See eigentlich nur die miesesten Fails die wehtun müssten :lol:

Mein Tipp, mach erstmal die Backrole, in ner ordentlichen Höhe und nicht so ne "Arschbaumel Backroll halbgestanden" :lol: wenn du die dann kannst, dann hast du auch schon das Gefühl was zum einen Auslösen bedeutet und wie es funktioniert :D

Viel Erfolg
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Beitragvon robbsen » 9. Jun 2015, 15:43

Also ich hab jetzt mal in den Runden versucht stark zu kanten. Dabei habe ich versucht das Board richtig ins Wasser zu pressen, also nach unten. Arme hab ich rangezogen und dann schwungartig rausgekantet. Dabei konnte ich schon merken, dass sich ein enormer Druck aufbaut, der mich gefühlt schon fast aus dem Wasser gehebelt hätte, wenn ich nicht abgebrochen hätte.

Ich denke irgendwann muss ich mich einfach trauen dann auch auszulösen, bzw. einfach noch weiter zu Kanten bis das Board quer zum Seil steht. Wenn ich dann hoch zum Mitnehmer schaue, müsste es schon in die Luft gehen oder?

Hab einfach schiss vor Schmerzen, da ich vom vielen Springen schon Probleme mit der Hüfte habe..
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Beitragvon JustRic » 9. Jun 2015, 20:56

Also die Idee mit einfach weiterkanten solltest du ganz schnell wieder streichen :roll:
Das wird nich funktionieren. Du musst schon auslösen.

Am Ende geht's ja eigentlich immer nur darum, hat man die Eier oder nicht :lol: :lol:

Das kenn ich selber auch. Jedes Mal ein Kampf mitmischen selbst :D

Also viel Erfolg dann beim nächsten Mal
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Beitragvon robbsen » 11. Jun 2015, 14:10

Naja ewig weiter kanten geht eh nicht, irgendwann ist Schluss. Ich hab nur noch keine Vorstellung, wie das Auslösen dann funktionieren soll. Den nötigen Druck kann ich mittlerweile schon sehr gut aufbauen, in dem ich die Fersen richtig ins Wasser drücke und dann wirklich sehr kurz aber in einem starken Winkel rauskante.

Was mir noch aufgefallen ist, dass ich mit ausgestreckten Armen viel mehr Druck aufbauen kann als mit angewinkelten.. Für den Raley sollten die Arme aber schon weiter an den Körper ran oder?

Ich denke ich muss es einfach versuchen - wird sicher schmerzhaft.
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Beitragvon DillBriese » 13. Jun 2015, 04:11

Da muss nichts schmerzhaft sein, solche Gedanken vereinfachen das nicht unbedingt :)
Wenn du den Druck schon aufbauen kannst, fehlt nicht mehr viel zum auslösen. Das geht recht einfach und halb von allein, sobald du das Board wirklich verkantest, also dann quer zur Fahrtrichtung stellst. Das versuchen die Leute mit "äußerer Fuß/Füße nach unten rammen" oder "Mini-Kurve nach außen fahren" auszudrücken. Letztlich blockierst du nur deine Fahrt und durch den aufgebauten Druck sowie deiner Körperspannung/haltung (!!) hebelt es dich in die Luft.
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Beitragvon ToBlind » 22. Jun 2015, 20:18

@JustRic

Ja mit der Backroll läuft das alles schonmal deutlich besser. Ty. Gleich mal eine gestanden nach ein paar Versuchen auch wenn es die "Baumel" Variante war. Überraschenderweise mit einem mega kurzem Cut... wenn also der Übergang vom Cut zum Auslösen fließend ist klappt das erstaunlich gut.

Also doch alles Technik.... verdammt! ;) Sollte man auch beim Railey beachten, dann spart man sich Schmerzen! :) Da kommt das Board aktuell immer etwas zu weit über den Kopf und es entsteht so ne Art Salto xD
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